Situation

 

Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Begleitung anderer Menschen intensiv mit menschlichem Leid und seelischem Elend konfrontiert. Oft lässt die Sorge um andere die Zuwendung zur eigenen Seele und zu den Allernächsten in den Schatten geraten. So entstehen, meist unerwartet, Krisen in der eigenen Lebenssituation: Erschöpfung - familiäre Probleme - Konflikte im Arbeitsfeld.

Jede Krise bringt zweierlei mit sich:
Zum einen die Erfahrung von Ausweglosigkeit, zum anderen die Herausforderung, Wege zu finden, die weiterführen. Die Arbeit im Haus „Respiratio“ dient dazu, nach Wegen zu suchen, die die Zuwendung zur eigenen Seele ermöglichen.

Angebot

 
Das Haus „Respiratio“ begleitet kirchliche Mitarbeitende, die sich achtsam mit ihrer krisenhaften Lebenssituation auseinandersetzen wollen, um neue Möglichkeiten der Alltagsbewältigung zu entdecken.

„Respirare“ bedeutet: Innehalten – Ruhe spüren – Aufatmen. Nur wer Atem holt und Kraft schöpft, kann den mühsamen Weg der Veränderung beschreiten.

Das Labyrinth – Symbol des Hauses „Respiratio“- macht Hoffnung auf einen Weg aus der Krise: Es steht für das Vertrauen, dass ein „roter Faden“ Orientierung finden und ein veränderter Blickwinkel neue Wege sehen lässt.